Ein Ruck wird durch den Energiemarkt in Deutschland gehen!

03. März 2018

Vorwort

Egal welchen Bereich des täglichen Lebens ich mir anschauen „es wird immer schlimmer“ bekomme ich zu hören und das nicht nur in meinem beruflichen Alltag, als Unternehmensberater und Vorstand des Vereins für Verbraucheraufklärung in Deutschland, sondern auch privat bei Freunden, Verwandten, aber auch gerne mal als zufälliger Zuhörer von Gesprächen z.B. im Restaurant.

Was beschäftigt die Leute eigentlich am Meisten und wo kann ich in meinem Beruf aktiv helfen frage ich mich dabei regelmäßig? Eine sehr lange Zeit dachte ich, das größte Problem meiner Mandanten ist es, dass Sie im Bereich der Finanzdienstleistung „betrogen“ wurden, ob es die Rückkaufswerte in den privaten Policen sind, die nichts mit den eingezahlten Beträgen mehr zu tun haben, die Strafzinsen, die Sie entrichten müssen, weil sie z.B. als erfolgreicher Unternehmer Rücklagen gebildet haben, der Steuerberater, der eine Unterstützungskasse, Pensionskasse oder sonstiges empfohlen hatte, um vorzusorgen und gleichermaßen durch Rückstellungen „Steuern zu sparen“, nur dann der Vertrag nicht mehr hält, was er versprach und die Rückstellung im Alter zum Verhängnis wird.


Man möge mich nicht falsch verstehen, die Grundidee ist / war nicht schlecht, jedoch wandelte sich der Markt und vor Anpassung, Korrektur oder einem Eingeständnis mangelnder Betreuung, verstecken sich leider dann die Berater schnell und all zu gerne.

Wenn nun selbiger in betriebswirtschaftlich korrekter Planung auch noch ein neues Fahrzeug erworben hatte, um wirtschaftlich und ökologisch alles richtig zu machen, dann wurde er auch dort schnell eines Besseren belehrt! In diesem Fall bangt man nach den jüngsten Ereignissen sogar schon darum, noch nach Hause fahren zu dürfen.

Oder auch der „kleine“ Bürger, der in einer fast unglaublichen Art und Weise manipuliert wurde, als dass er sich Verschuldete „Immer das neueste Mobilgerät muss her, ohne HD kann man keine Nachrichten mehr schauen, die Tarife zu fast allem werden in aggressiver Akquise „immer besser“, „für nur 5€ mehr hat man die benötigten 25 GB Datenvolumen, eine Auslandsflat u.s.w.“ Nur diese „5€ mehr“ kommen bald monatlich. Nicht umsonst kann man (und das ist leider oft notwendig) beim Versandhandel Dinge des täglichen Bedarfs auf Raten kaufen, oder den berühmten „Urlaubskredit“ einer namenhaften Bank aufnehmen. Das ist doch das Beste, was man tun konnte, 2 Wochen Urlaub für 5 Jahre Schulden.


Nun könnte man schnell den Vorwurf gegenüber dem Verbraucher äußern, jedoch hat er es doch gar nicht mehr anders gelernt und wird, dass ist Fakt, von inzwischen psychologisch geschultem Vertriebspersonal manipuliert. Man mag es kaum glauben, nicht nur Finanzdienstleister haben Vertriebsschulungen mit psychologischem Einfluss, sondern auch z.B. die Autohändler, sowie viele mehr. Und eine finanzielle Bildung gibt es im Schulsystem Deutschlands nicht, ein Schelm wer dabei böses vermutet.

Wenn man dann noch in den Nachrichten sieht, dass doch alles gut ist; Die Inflation liegt unter 2%, die Reallöhne steigen entsprechend, Tarifverhandlungen werden „noch und nöcher“ abgehalten und das mit Erfolg! Es liegt eine fast Vollbeschäftigung vor, da bleibt es doch nur noch bei dauernd propagiertem Konsum, denn Anlagen bringt ja nichts mehr, wie zuvor. Dies trifft auch zu, sofern Sie täglich einen Flachbildschirm TV verzehren, nur alle 5 Jahre neue Kartoffeln kaufen und wir missachten, dass 451€ mtl. reichen um nicht arbeitslos zu sein und die Tarifverhandlung ergab, dass 3% Mehrlohn auf einen zukommen (bei 451€ ganze 13,53€ brutto).

Und wenn es doch noch gereicht hat, dann hat man in Edelmetallsparpläne, Beteiligungen, Nachrangdarlehen u.v.m. investiert, es heißt ja nicht so, sondern fiktiv z.B. „Plan zur goldenen Zukunft“ „Risiko ausgeschlossen“…. Auch das stimmt, denn dass Risiko das eingezahlte Geld zzgl. Verzinsung über „2%“ Inflation zu erhalten, ist fast ausgeschlossen.


Das schöne daran, das Geld ist nie weg, es wechselte nur den Besitzer und zwar auch dann, wenn die Einlage mal zurück kam. Eine einfache Rechnung; Anlagebetrag * 0,5% Zinsen, weniger 2% Inflation = -1,5% Realkaufkraftverlust, bitte missachten wir eine echte Inflation, in diesem Fall würde ich gerne alle 6%.er in den Ordner der Mandanten sehen!


Das alles nur als Ausführung zur Spitze des Eisberges, es gäbe viel zu viele Beispiele und alle jetzt schon angeführten sind nicht immer lösbar.


Welche Lösungen haben wir hierfür bereits angeboten:

Ganz klar, die typische Honorarberatung, eines der vielen Kinder von mir wäre z.B. das „Contract Clearing“, glasklar ist es besser vorweg vertraglich in jeder Beziehung abgesichert zu sein, dies können und wollen allein zeitlich jedoch eher die Unternehmer unter uns und nicht der normale Verbraucher. Also folgt, was folgen muss; Geschlossene Verträge (Kapitalanlagen, KFZ Erwerb, Versicherungen u.s.w.) werden zum massivem Problem.


Hier helfen wir unseren Mandanten, wir setzten diese und viele andere Verträge auf den Prüfstand und zwar dann, wenn der Schaden ersichtlich oder bereits realisiert ist, wir helfen unseren Mandanten dabei, Ihr hart verdientes Geld und anständige Verzinsung zurück zu erhalten. Dies nur am Rande, wie das funktioniert ist div., weiteren Publikationen und Vorträgen u.a. bei meet the experts zu entnehmen. Wichtig hierbei, ich und alle Kooperationspartner arbeiten nur auf Erfolgsbasis, unsere Mandanten werden mit keinerlei zusätzlichen Kosten gepeinigt!


Was sind die für mich neuen Probleme?

Jeder kennt Vergleichsportale, vorerst konnte hier nun jeder Verbraucher im Bereich Versicherungen „selbst machen“, das macht doch vermeintlich Sinn, gem. der Werbung muss das ja billiger sein, als den Vertreter ins Haus zu lassen, immerhin „Frist das Internet ja kein Brot“, der Vertreter schon?!

Betrachten wir das doch etwas genauer, ein Großkonzern will uns weis machen, dass er trotz enormen Innendienst, Soft- und Hardewarekosten caritativ arbeitet?

Zum Verständnis; Der Beitrag einer Versicherung errechnet sich aufgrund des Risikobeitrages zzgl. Der Kosten des jeweiligen Unternehmens und des Vertriebes (Provision). Wenn wir nun einmal davon ausgehen, dass der Risikobeitrag für eine Haftpflichtversicherung bei 30€ p.a. liegen würde, der Konzern ca. 10€ an Kosten kalkulieren muss, selbst etwas verdienen möchte, also weitere 5€ hinzurechnet, dann 19% Versicherungssteuer hinzurechnet werden müssen, da der Staat bei Nichts leer ausgeht und der Vertrieb im Durchschnitt 30% Courtage erhält, dann ergibt sich folgende Rechnung:


(30+10+5(*30%)(*19%) = 67,05€ p.a. Beitrag (Stimmt das mit Ihrem Vertrag überein?, wenn nein sind Sie sicherlich Kunde bei einem Großkonzern in Form einer A.G., dann sind es schnell 120,00€ p.a.) Hier könnte auch die Lösung ein VVaaG sein, die Ausführung führte aber am Thema vorbei.


Sollte Ihr Beitrag darunter liegen, könnte dies an einer langen Bindung am Vertrag mit Preiserhöhungen liegen?


Fakt ist aber nun, dass ist einfache Mathematik, daran ändert auch kein Vergleichsportal etwas. Und nur nebenher erwähnt, glauben Sie, dass Vergleichsportal prüft für Sie eine individuelle Notwendigkeit? Nicht wirklich! Diese prüfen, wer mehr Schrankgeld zahlt (die höchste Provision oder Zuschüsse zum Vertrieb mit Mindestabsatzzahlen).

Des weiterem möchte ich niemanden zu nahetreten, wenn ich behaupte; „Sie können es sich gar nicht selber machen“ Abschließen ja, aber keiner will behaupten, er kenne oder verstünde 216§§ der VVG, zzgl. Der individuellen AVB´s, sowie der Police, die rund 50 Seiten Schriftgröße Punkt 7 umfasst?! Und das bezogen auf Ihre individuelle Situation.

Führen Sie sich hierbei vor Augen, der Vertreter bekommt auch nicht mehr, eher weniger Provision, als ein Vergleichsprotal und die Kalkulation bleibt Mathematik, kurz: es ist nicht teurer oder billiger, nein es mangelt nur an Beratung und Sachverstand!

Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung; Mandant „macht es sich selber“, Thema KFZ, er kreuzt online (Versichererwechsel ohne Fahrzeugwechsel an), in der Tat hat er jedoch sein Fahrzeug gewechselt und kann deshalb den Versicherer unterjährig wechseln. 2 Monate später zieht er die Handbremse nicht richtig an und verursacht einen Schaden, wer bezahlt? ER! Warum? Er verletzte die vorvertragliche Anzeigepflicht und der Versicherer trat von Vertrag zurück. Klar konnten wir Ihm im Nachgang helfen, aber was das wieder seine Rechtsschutzversicherung kostete, die Ihn dann wegen dem 3. Schaden kündigte. Ohne das weiter auszuschmücken, kann ich feststellen; Das ist gute Beratung eines Vergleichsportals!


Nun wird es spaßig

Nach dem wir nun dieses, ehrlich gesagt, an der Oberfläche gekratzte Wissen, voraussetzen kommt es besonders dicke; Man kann nicht nur Versicherungen oder Darlehen vergleichen, nein, inzwischen kann man alles online ohne Beratung und Sachverstand vergleichen, hier interessiert mich besonders ein Thema: ENERGIE!

Hier wird es doch einfach und Idiotensicher oder? Strom kommt aus der Steckdose und Gas aus der Leistung, da kann man ja nichts falsch machen und bestimmte Berühmtheiten im TV versichern einem ja „Der Strom kann ja gar nicht abgestellt werden, der läuft einfach weiter, nur billiger“. Verlockend, das Selbe für weniger? Und das natürlich unter zuvor benannter Maßgabe; Der caritativen Tätigkeit der Berühmtheiten und Vergleichsportale, man sollte sie langsam aber sicher für einen Ehrenpreis der Barmherzigkeit vorschlagen!

Belassen wir es mal bei den Ausführungen zu „Schrankgeld“ und Provisionen, Sie bekommen eben nicht immer den passenden Tarif, woher auch, es geht um Geld!


Zum Verständnis führe ich auch hier gerne ein Beispiel an:

Ein großer Energieversorger möchte seinen neuen, nennen wir ihn „green Line ÖKO Tarif“ verkaufen, das wird aber nichts, weil die Verbraucher günstiger einkaufen wollen und der Tarif ist teurer, da aus erneuerbaren Energien gewonnen. Hier vorweg, keiner mag glauben, dass da 100% Windrad drin steckt, so hoffe ich! Was wird dieser Konzern nun machen; Er maximiert das Schrankgeld und erhöht die Provision, somit ist Schritt eins gemacht, er landet ganz ober in jedem Vergleich „Bestes Preis- Leistungsverhältnis“. Das durchschauen Sie jedoch, denn der Tarif ist teurer als Ihrer und der auf Platz 2. Um das zu umgehen geht nun der Konzern her und reduziert diesen Preis um z.B. 50%, nun haben Sie den Deal Ihres Lebens, ökologisch, nachhaltig und Geld gespart?!

Leider wieder NEIN! Denn Sie schließen einen z.B. 24 Monatsvertrag, der Rabatt gilt aber nur 12 Monate, das steht aber im Kleingedrucktem, d.h. nach 12 Monaten wird sich Ihr Preis verdoppeln, z.B. auf das Niveau Ihres Vorortversorgers, sorry, redundant NEIN, noch darüber, denn der Energiekonzern will seinen vorigen Verlust ausgleichen, also muss er nun überproportional in die Gewinnzone kommen. Das Ergebnis muss ich nicht klarer ausführen.


Dies allem Vorausgesetzt möchte ich mit Nichtwissen voraussetzen, dass nicht der erfolgreiche Unternehmer, der Privatier oder Millionär ein Vergleichsportal bemühen wird um 10€ im Monat zu sparen, es wird eher ein Verbraucher aus der Mittel- oder gar Unterschicht sein, der es nötig hat Geld zu sparen. Nur was geschieht mit diesem, wenn sich nach 12 Monaten sein Energiepreis verdoppelt? Und lassen Sie mich vorweg behaupten, es handelt sich hierbei um eine existenzielles Gut; ENERGIE!

Dieser Verbraucher wird seine Rechnung nicht mehr zahlen KÖNNEN und tritt dem glorreichem Club derer „Ohne Strom / Gas „ bei.


Im Jahr 2017 wurden 330.000 Verbrauchern (DREIHUNDERTDREIZIGTAUSEND!!) der Strom abgestellt, weil sie ihre Rechnung nicht mehr zahlen KONNTEN! Die höchste Zahl war übrigens 2014 mit über 350.000. Nun schauen Sie selbst einmal in das Impressum so mancher Portale, wann diese gegründet wurden, wann am erfolgreichsten waren und rechnen Sie 12 Monate Rabat on Top, das Ergebnis ist faszinierend.

Das schlimme hieran ist mein Verweis auf das Vorwort; „Marketing und Psyche“ …. Wir haben doch alle gelernt „Geiz ist geil“. PS: Eine der besten Marketingstrategien aus meiner Sicht, nach der Erfindung des Weihnachtsmannes von Coca Cola, wussten Sie nicht? woher auch, ist ja ewige Tradition, nicht?

Nun ist es aber doch wirklich ein schützenswertes Gut, vergleichen zu dürfen, individuell und den günstigen Deal zu machen! Nur hat nicht jeder eine Einkaufabteilung mit mehr oder minder fähigen Betriebswirten zu Hause, ich persönlich nicht.


Haben wir eine Möglichkeit wenigstens bei den existenziellen Gütern, wie Energie anständig betreut zu werden?

In der Tat bin ich, durch einen langjährigen Geschäftspartner und Freund auf etwas gestoßen, was mich umhaut.

Hier auch vorweg; Bereits im Mittelalter gab es Zusammenschlüsse, so genannte Interessensgemeinschaften, hieraus erwuchs „im Jahr des Herren“ 1799 die erste Genossenschaft, der zweck war und ist: „Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von natürlichen beziehungsweise juristischen Personen, deren Ziel der Erwerb oder die wirtschaftliche beziehungsweise soziale Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb ist.“ (Zitat Wikipedia!).

In anderen Worten, die Genossenschaft ist ein Zusammenschluss, oft armer oder mittelständischer Leute gewesen, die Ihre gemeinsamen Interessen nach außen vertreten, weil Ihre Einzelstimme nicht gehört wurde / wird. Bei aller Liebe zur freien Wirtschaft ist das die sozialste und ehrenwerteste Form eines Unternehmens, so meine klare Meinung. Und um es nicht zu dezidiert darzulegen; Die am strengsten geprüfte Form!


Eine Genossenschaft muss nach außen nach bestem Wissen und Gewissen die Interessen ALLER Mitglieder vertreten und verfolgen, egal, wie klein dieses Mitglied ist, es hat eine Stimme, missachtet der Beteiligung!

In diesem Zusammenhang stieß mich mein zuvor benannter Freund auf die Idee eines seinigen; „Wir müssten dem Treiben dieser raffgierigen Unternehmen im Bereich existenzieller Bereiche eine Ende bereiten und für Klarheit sorgen – und zwar in Form einer Genossenschaft“

EINE EINKAUFSGEMEINSCHAFT FÜR STROM UND GAS! „Einer für Alle und Alle für Einen“.

Geboren war die unova energie, die Einkaufsgemeinschaft für Strom und Gas in Deutschland.


Die Idee faszinierte mich, denn durch den Druck steigender Mitgliederzahlen können Preise erzielt werden, die es am freien Markt nicht gibt. Zum Vergleich, kaufen Sie 20KG Kartoffeln ist die einzelne billiger als bei 1 KG, das wissen wir alle, nun machen Sie aber mal aus 20 KG 5000 KG, weil Ihr ganzer Ort zusammenlegt….. !

Mit dieser bahnbrechenden Idee hat nun jeder Verbraucher die Möglichkeit, einer großen Gemeinschaft anzugehören und immer den besten Preis zu erhalten und zwar OHNE Kleingedrucktes, Erhöhungen u.s.w., denn Sie sind ja Mitglied, nichts geht mehr an Ihnen vorbei, weil erst 100 Seiten Nonsens geprüft werden müssten. Und es wird noch schöner, die Vertreter der Genossenschaft erledigen in Vollmacht alles für Ihre Mitglieder, Sie kümmern sich um NICHTS und nutzen Ihre Zeit sinnvoll, ob privat oder geschäftlich, wenn Sie so wollen, sind Sie nun wirklich Privatier mit privatem Mitarbeiter, der Ihnen Verhandlungen und Prüfungen abnimmt und das bei vollster, genossenschaftlicher Transparenz!


Wenn ich ehrlich bin, sollte es ein solches Konstrukt für jeden Lebensbereich geben, aber irgendwo muss der Anfang gemacht werden und das ist nun mal, wegen dem Hintergrund der Gründer das Thema Energie. Ich verfolge das gerne weiter mit dem Hinblick auf noch viele kommende Bereiche, im Sinne der Verbraucher!

Mit den besten Empfehlungen

Patrick Held

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