Abgeltungssteuer; Warum Sie nicht mal „fast Nichts“ behalten dürfen?


20. April 2018

[ph] Die Abgeltungssteuer ist eine s.g. Quellensteuer, mithin wird mit selbiger die Einkommenssteuer auf diese Erträge abgegolten (z.B. Zinsen). D.h. Sie müssen 25% zzgl. Solidaritätszuschlag, OHNE Verrechnungsmöglichkeit auf Ihre Zinserträge zahlen. Diese Steuer zahlen Sie selbstverständlich auf Erträge, die Sie mit bereits versteuertem Geld erhalten (z.B. Einkommenssteuer), Das ist das schöne an einem „Zinseszinseffekt“ nur leider stehen Sie auf der falschen Seite!


Die gute Nachricht, die Abgeltungssteuer wird abgeschafft! So will es die SPD (Weil die Abgeltungssteuer „Eine Begünstigung von Reichen ist“), Die deutschen Verbraucher sind schon unverschämt reich, dass sollte man so stehen lassen!; In den 69 Seiten Koalitionsvertrag wird dies mit nur einem Satz erwähnt, ABER was heißt das für die Verbraucher? Ganz einfach, dank der SPD dürfen Sie künftig 45%, anstatt 25% Steuern auf Ihre Erträge zahlen! Seien Sie froh, wenn Sie nur 0% Zinsen bekommen, denn 0 * 45% gibt wenigstens 0 für den Staat! Vermutet da wohl jemand eine Zinssteigerung?


Outright Monetary Transactions der EZB

Zwischen 2012 und 2017 erwarb die EZB 2300 Mrd. € an Staatsanleihen maroder Länder der EU, sowie selbiger Unternehmen von Großinvestoren, im Umkehrschluss eine Kreditausfallversicherung gratis! Das ist zwar gem. dem Maastrischer Vertrag illegal, jedoch wird es geduldet.

Warum das Ganze? Ganz einfach, nur so konnten sich Länder und Großunternehmen ohne jegliche Bonität weiterhin finanzieren, im freien Markt wäre das bereits eine Straftat „Beihilfe zur Insolvenzverschleppung“ Aber doch nicht für die EU?! Das Resultat ist ein Freibrief für billige neue Schulden dieser Länder und Unternehmen, auf dem Rücken der Anleger ausgetragen! Wichtig hierbei ist zu wissen, dass Deutschland (Die Bürger) für 27% der Gesamtsumme haften müssen, sollte ein Land wie Zypern oder Griechenland nicht mehr zahlen können! Für die EU hat das jedoch einen angenehmen Nebeneffekt, denn somit verliert das Geld weiterhin seinen „Preis“, sprich die Inflation wird schon fast künstlich in die Höhe getrieben. Das schöne daran; Die Schulden dieser Länder und Unternehmen sind weniger Wert, da das Geld selbst weniger Wert ist, leider aber auch gleichermaßen das der Anleger.

Kurz um; Die, die nicht richtig wirtschaften konnten entschulden sich, in dem sie das Geld der Bürger entwerten, deshalb spricht man auch von schleichender Enteignung, wenn man Inflation meint!


EU plant zentralisierte „EU-Einlagensicherungssysteme“

Die Idee hierbei ist es, dass ein europäischer Topf geschaffen werden soll, aus dem Einleger bei Schieflagen Ihrer Banken entschädigt werden. Diese Idee kennen wir bereits von dem Einlagensicherungsfonds in Deutschland, nur was sollte man beachten, wenn sich dieser sodann auf die gesamte EU erweitert?

Gemäß Angaben der europäischen Kommission belaufen sich die faulen Kredite innerhalb der EU auf 950 Mrd. € ! Hinzu kommen der extrem hohe Bestand an Staatsanleihen, die Kombination aus beidem ist als toxisch zu betrachten. Jedoch sind die Bestände nicht gleich hoch verteilt, sondern übermäßig auf die „Krisenländer“ abgestellt. Als Beispiel: In Italien gilt mehr als jede 10. Kreditforderung als notleidend!

In Summe betrachtet würde diese neue Form der „Einlagensicherung“ bedeuten, dass die nun schon hohen Risiken eines Ausfalls um die Summe der „Krisenländer“ potenziert würde, die Frage, warum man diesen Schritt gehen möchte sollte sich jeder selbst einmal stellen?

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